Das Buch „Franz Blum. 1914–1942. Bildhauer – Maler – Dichter“ zeichnet die Biografie eines Künstlers nach, der zu Unrecht fast in Vergessenheit geraten ist. Es ist dies die Geschichte von einem großen Talent, von Träumen, von Liebe, vom „Sich-bewahren Wollen“, von der Emigration, vom Krieg, von der Pflichterfüllung und von der Kunst als Sprache der Seele. Diese Biografie kann auszugsweise für viele Künstler:innenschicksale in der Zeit des Nationalsozialismus gesehen werden.
Der Ausgangspunkt für Günther Hubers Forschung ist die Begegnung mit Skulpturen von Franz Blum im Bilger-Breustedt-Haus, einem Regionalmuseum in Taufkirchen an der Pram. Das Herzstück der Recherche basiert auf dem Archiv des Bilger-Breustedt-Hauses, in dem ein bis dato nicht publizierter Schriftverkehr zwischen Franz Blum und Irmtraut Bilger lagert.



