MEIN CREDO

Ich glaube daran, dass Kultur eine Sprache ist, die Menschen verbindet und Verständnis schafft.
So verbinde ich meine Expertise in der Kulturvermittlung und Sozialarbeit, um einzigartige Perspektiven und Fähigkeiten einzubringen.

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Kreiskystraße 48
4030 Linz/ AUSTRIA
Tel.: +43 (0)664 73 63 8420
Emailschreiban@diekulturhuberei.at

Konzepterstellung und Recherechearbeiten

für lebendige Kulturprojekte
Konzepterstellung und Recherechearbeiten

Museum der Zukunft:
Nachhaltige Konzepte für authentische Besuchererlebnisse.

Ein innovativer Weg, Museumsidentität zu stärken und Besucher zu begeistern

Ziele, Wünsche und Notwendigkeiten sind unterschiedlich wie die Regionalmuseen und Heimathäuser selbst. Während ein Haus ein Vermittlungskonzept für Volksschulklassen benötigt, beschäftigt sich ein anderes Museum mit dem Einstieg in die Sozialen Medien wie z.B. Instagram.

Vielleicht geht es um die fotografische Darstellung der Ausstellungsräume, die Emotionen wecken sollen und für die Homepagebenötigt werden. Oder es wird der Frage nachgegangen, wie man einen Kontext zwischen der Dauerausstellung und aktuellen Themen herstellt.

Und nach welchen Kriterien sollen denn Ausstellungsobjekte gewählt werden? Viele Themen und Fragen. Anhand eines Beispiels möchte ich Euch zeigen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.

Eine Nahaufnahme in Schwarz Weiss von einem Klavier mit dem Hinweistext Darf vorsichtig ausprobiert werden

Ein Regionalmuseum oder Heimathaus möchte ein Konzept für ein Vermittlungsprogramm.

Wir beginnen mit einem Erstgespräch vor Ort.

  • Was ist das Ziel des Museums / der Dauerausstellung / der Ausstellung?
  • Gibt es eine Grundaussage des Museums / der Dauerausstellung / der Ausstellung?
  • Welches Ziel soll mit einem Vermittlungsprogramm verfolgt werden – Das Ziel des Museums / der Dauerausstellung / der Ausstellung – oder ein anderes? Mehr?
  • In welcher Form soll die Vermittlung stattfinden?
  • Personell: z.B. Führungen, Workshops, Kulturauskunft, Vorträge und Diskussionen, Geburtstagsfeiern.
    Medial oder Konzeptionell?

Was ist der IST-Zustand?

Wir ermitteln gemeinsam den IST-Zustand durch Kennenlernen, Begehung und Sichtung des Museums mittels einer üblichen personellen Führung eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin. Zum Inhalt dieser Besichtigung gehören Punkte wie

  • Wann wurde die Ausstellung eingerichtet?
  • Ist es eine Dauerausstellung oder Wechselausstellung?
  • Gibt es ein Informations- und Leitsystem? (visuell, verbal, mehrsprachig)
  • Gibt es einen Titel, ein Motto bzw. Themen oder zentrale Fragestellungen?
  • Welchen inhaltlichen Erzählstrang (einen oder mehrere) gibt es?
  • Gibt es einen roten Faden (Einleitung – Hauptteil – Schluss)?
  • Sind aktuelle Themen in der Ausstellung vertreten?
  • Welcher Vermittlungsansatz wird in der Ausstellung verfolgt? (themenorientiert oder exponatorientiert)
  • Ist das Haus / die Ausstellung inklusiv?
  • Welche didaktische Elemente sind vorhanden (z.B. Texte, Illustrationen, Modelle,…)
  • Welche Sinne werden berücksichtigt?
  • Welche Gestaltungsansätze wurden gewählt?
  • Nach welchen Prinzipien erfolgt die Objektauswahl? (Ästhetik, Seltenheitswert, Authentizität, Einzigartigkeit, Originalität, Erinnerungswert…)

Ein Exkurs zur Objektauswahl

Die Kulturhuberei legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und empfiehlt die Auswahl von Ausstellungsobjekten ausschließlich aus der eigenen Sammlung des Hauses. Dies bedeutet, dass die Museen und Heimathäuser ihre einzigartigen Objekte zur Schau stellen und gleichzeitig Ressourcen sparen können.

Wir wollen eine Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und Kulturarbeit herstellen. Indem wir Museen ermutigen, ihre eigenen Sammlungen zu nutzen, stärken wir ihre Identität und Authentizität, reduzieren den Bedarf an neuen Exponaten und zeigen so ökologische Verantwortung.

Nach der Führung fixieren wir gemeinsam Zielgruppe und Thema. Wir ermitteln den Status quo, definieren Stärken und Schwächen. Reichen vorhandene (zielgruppenorientierte) museumsagogische Angebote aus, oder muss neu konzipiert, bzw. müssen zusätzliche Angebote entwickelt werden. Basierend auf dieser Analyse mittel- bis langfristiger Ziele werden wir Strategien und Maßnahmen formulieren.

Als nächstes werden wir uns der Zielgruppe widmen.

  • Ist die Führung zielgruppenorientiert?
  • Welche Zielgruppe wird vorausgesetzt, welche Zielgruppe kommt wirklich, für welche Zielgruppe wird ein Konzept gewünscht?
  • Für welche Zielgruppen sind das Museum und seine Qualitäten interessant?
  • Definition der Zielgruppe (Kinder, Firmen, Senioren, Schüler, Menschen mit Beeinträchtigungen ….) Was ist relevant?
  • Wird die Zielgruppe zum Eintauchen in das Museum eingeladen oder soll sie eher in ein distanziertes Verhältnis zur Ausstellung treten?

So werden wir uns Schritt für Schritt unserem gemeinsamen Ziel nähern. Weitere Ausführungen würden den Rahmen sprengen, da wir uns jetzt schon in verschiedene Richtungen bewegen könnten. Abschließend möchte ich noch darstellen, um was es uns – der Kulturhuberei – beim Thema Vermittlungsprogramm geht.

Ein Ursprungsplan – ein durchdachtes, genaues, aus verschiedenen Modulen und Handlungssträngen bestehendes Gesamtkonzept – ist eine wichtige Voraussetzung, um den Anforderungen der Besucher*innen Raum geben zu können.

Struktur und Form des Vermittlungskonzeptes sowie das Vorstellen verschiedener Methoden der Vermittlung werden unser Beitrag sein. Aus der Vielfalt an Vermittlungsformen werden wir gemeinsam die Passende finden.

Die Inhalte sollen von den Mitarbeiter*innen selbst geschaffen werden. Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch hat seine eigenen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Vorlieben.

Alle Mitarbeiter*innen sollen sich im Konzept wiederfinden!

Unser Beitrag dazu:

  • Aktivierung der meist ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen!
  • Bewusstmachen der eigenen Stärken; Selbstbewusstsein fördern.
  • Mitarbeiter_innen anregen, begleiten und zum (Vermittlungs-)ziel führen.
  • Gleichzeitig Mitarbeiter_innen selbst tun-, lernen-, Erfahrungen sammeln lassen.
  • Mitarbeiter_innen von Information zu Interaktion bewegen; Motivieren und Begleiten.
Der Autor Günther Huber steht auf einem Skaterhügel und blickt auf die neue Linzer Brücke

Authentisch bleiben!

Die Mitarbeiter*innen gehen lebendig, offen und wertschätzend auf die Gäste zu und zeigen ihre eigene emotionale Bindung zu den Inhalten der Geschichte, wodurch sie authentisch wirken.

Ihr seht, es fällt uns schwer diesen Beitrag zu schließen, da es immer noch genügend Punkte gibt, die wir unterbringen wollen. Aber wir denken, der Weg den wir gemeinsam gehen, ist erkennbar. Und vieles wird sich vor Ort ergeben. Denn Ihr seid alle ganz besonders und habt eure eigenen Qualitäten und Werte und auf das wollen wir – die Kulturhuberei – ganz speziell eingehen.

UNSER LITERATURTIPP

Qualitäten kleiner (Heimat-)Museen - Ein Leitfaden
Beate Bollmann
Günther Huber

Meine Passion ist nicht die Suche nach dem nächsten großen „Ding“, sondern langfristige Projekte in Museen zu KULTivieren. Sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Programme sowie deren Inhalte, mit Achtsamkeit und Langsamkeit als Begleiter*innen.

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