Museum der Zukunft:
Nachhaltige Konzepte für authentische Besuchererlebnisse.
Ein innovativer Weg, Museumsidentität zu stärken und Besucher zu begeistern
Ziele, Wünsche und Notwendigkeiten sind unterschiedlich wie die Regionalmuseen und Heimathäuser selbst. Während ein Haus ein Vermittlungskonzept für Volksschulklassen benötigt, beschäftigt sich ein anderes Museum mit dem Einstieg in die Sozialen Medien wie z.B. Instagram.
Vielleicht geht es um die fotografische Darstellung der Ausstellungsräume, die Emotionen wecken sollen und für die Homepagebenötigt werden. Oder es wird der Frage nachgegangen, wie man einen Kontext zwischen der Dauerausstellung und aktuellen Themen herstellt.
Und nach welchen Kriterien sollen denn Ausstellungsobjekte gewählt werden? Viele Themen und Fragen. Anhand eines Beispiels möchte ich Euch zeigen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.

Ein Regionalmuseum oder Heimathaus möchte ein Konzept für ein Vermittlungsprogramm.
Wir beginnen mit einem Erstgespräch vor Ort.
Was ist der IST-Zustand?
Wir ermitteln gemeinsam den IST-Zustand durch Kennenlernen, Begehung und Sichtung des Museums mittels einer üblichen personellen Führung eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin. Zum Inhalt dieser Besichtigung gehören Punkte wie
Ein Exkurs zur Objektauswahl
Die Kulturhuberei legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und empfiehlt die Auswahl von Ausstellungsobjekten ausschließlich aus der eigenen Sammlung des Hauses. Dies bedeutet, dass die Museen und Heimathäuser ihre einzigartigen Objekte zur Schau stellen und gleichzeitig Ressourcen sparen können.
Wir wollen eine Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und Kulturarbeit herstellen. Indem wir Museen ermutigen, ihre eigenen Sammlungen zu nutzen, stärken wir ihre Identität und Authentizität, reduzieren den Bedarf an neuen Exponaten und zeigen so ökologische Verantwortung.
Nach der Führung fixieren wir gemeinsam Zielgruppe und Thema. Wir ermitteln den Status quo, definieren Stärken und Schwächen. Reichen vorhandene (zielgruppenorientierte) museumsagogische Angebote aus, oder muss neu konzipiert, bzw. müssen zusätzliche Angebote entwickelt werden. Basierend auf dieser Analyse mittel- bis langfristiger Ziele werden wir Strategien und Maßnahmen formulieren.
Als nächstes werden wir uns der Zielgruppe widmen.
So werden wir uns Schritt für Schritt unserem gemeinsamen Ziel nähern. Weitere Ausführungen würden den Rahmen sprengen, da wir uns jetzt schon in verschiedene Richtungen bewegen könnten. Abschließend möchte ich noch darstellen, um was es uns – der Kulturhuberei – beim Thema Vermittlungsprogramm geht.
Ein Ursprungsplan – ein durchdachtes, genaues, aus verschiedenen Modulen und Handlungssträngen bestehendes Gesamtkonzept – ist eine wichtige Voraussetzung, um den Anforderungen der Besucher*innen Raum geben zu können.
Struktur und Form des Vermittlungskonzeptes sowie das Vorstellen verschiedener Methoden der Vermittlung werden unser Beitrag sein. Aus der Vielfalt an Vermittlungsformen werden wir gemeinsam die Passende finden.
Die Inhalte sollen von den Mitarbeiter*innen selbst geschaffen werden. Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch hat seine eigenen Fertigkeiten, Fähigkeiten und Vorlieben.
Alle Mitarbeiter*innen sollen sich im Konzept wiederfinden!
Unser Beitrag dazu:

Authentisch bleiben!
Die Mitarbeiter*innen gehen lebendig, offen und wertschätzend auf die Gäste zu und zeigen ihre eigene emotionale Bindung zu den Inhalten der Geschichte, wodurch sie authentisch wirken.
Ihr seht, es fällt uns schwer diesen Beitrag zu schließen, da es immer noch genügend Punkte gibt, die wir unterbringen wollen. Aber wir denken, der Weg den wir gemeinsam gehen, ist erkennbar. Und vieles wird sich vor Ort ergeben. Denn Ihr seid alle ganz besonders und habt eure eigenen Qualitäten und Werte und auf das wollen wir – die Kulturhuberei – ganz speziell eingehen.


